Die nachfolgenden Erläuterungen zu Sondereffekten, zur Umsatz‑ und Ertragsentwicklung sowie zur Segmentberichterstattung berücksichtigen die Klassifizierung des Geschäftsbereichs Water Management als aufgegebenen Geschäftsbereich. 4 Weiterführende Informationen hierzu finden sich im KONZERNANHANG

 

Gesamtaussage des Vorstands zum Geschäftsverlauf und zur wirtschaftlichen Lage

Im Jahr 2025 sahen sich Industrieunternehmen weltweit erneut mit einem anspruchsvollen Umfeld konfrontiert. Geopolitische Spannungen, eine restriktivere US‑Zollpolitik sowie schwache Exportimpulse belasteten viele Branchen spürbar. Zugleich nahm der Wettbewerbsdruck aus China weiter zu. Sinkende Energiepreise und niedrigere Zinsen wirkten zwar stabilisierend, konnten die bestehenden Unsicherheiten jedoch nur teilweise abfedern.

In diesem Umfeld erreichte der Konzernumsatz der NORMA Group im Geschäftsjahr 2025 einen Wert von EUR 821,7 Mio. und blieb damit um 6,8 % hinter dem vergleichbaren Vorjahreswert (2024: EUR 881,8 Mio.) zurück.  Dabei zeigte sich in den für die NORMA Group relevanten Industrien eine gemischte Entwicklung: Der Bereich Industry Applications verzeichnete ein reallokationsbedingtes Wachstum. Demgegenüber fielen die Umsätze in der strategischen Geschäftseinheit Mobility & New Energy geringer als im Vorjahr aus. Ursächlich dafür war die weiterhin verhaltene Dynamik in der Automobilindustrie in allen drei Regionen sowie negative Währungseffekte in den Regionen Amerika und Asien-Pazifik.

Das bereinigte operative Ergebnis – das bereinigte EBIT – unterschritt mit EUR 6,3 Mio. den Wert des Vorjahres um 80,9 % (2024: EUR 33,0 Mio.). Die bereinigte EBIT-Marge entwickelte sich im Rahmen der im September 2025 veröffentlichten Prognosebandbreite und lag bei 0,8 % (2024: 3,7 %). Unbereinigt ergab sich im Geschäftsjahr 2025 ein Verlust in Höhe von EUR 81,4 Mio. (2024: positives Ergebnis in Höhe von EUR 22,0 Mio.) Die EBIT-Marge betrug -9,9 % (2024: 2,5 %). Ursächlich für die Entwicklung des unbereinigten EBIT bzw. der EBIT-Marge war im Wesentlichen ein nicht zahlungswirksamer Wertberichtigungsbedarf des Goodwill in der Region EMEA zum 30. September 2025 in Höhe von EUR 50,0 Mio. Der Wertberichtigungsbedarf war auf verändere Umsatzannahmen in der Region EMEA für die kommenden Geschäftsjahre zurückzuführen. Des Weiteren belasteten zusätzliche Aufwendungen im Zusammenhang mit der in 2025 initiierten Transformation das Ergebnis, neben einem generell anhaltend hohen Niveau der Personalaufwendungen.

Der operative Netto-Cashflow erreichte im Geschäftsjahr EUR 95,8 Mio. und lag damit zwar unter dem Vorjahr (2024: EUR 105,4 Mio.); insgesamt entwickelte er sich jedoch leicht besser als erwartet. Positiv wirkte insbesondere ein an die Geschäftsentwicklung angepasstes Working-Capital-Management. Daneben trug auch eine selektivere Investitionstätigkeit zur guten Entwicklung des operativen Netto-Cashflows bei.

Damit hat die NORMA Group das Geschäftsjahr 2025 in dem anhaltend schwierigen Marktumfeld und trotz struktureller und organisatorischer Herausforderungen im Rahmen der für das Geschäftsjahr 2025 im September 2025 abgegebenen Prognose abgeschlossen. Mit der Veräußerung des Geschäftsbereichs Water Management hat der Konzern einen wichtigen Schritt zur strategischen Fokussierung vollzogen. Die transaktionsbedingte Entkonsolidierung führt erwartungsgemäß dazu, dass Umsatz- und Ergebnisgrößen der fortzuführenden Geschäftsbereiche deutlich unter den bislang berichteten Konzernwerten liegen, da der Beitrag des veräußerten Geschäftsbereichs gemäß IFRS 5 vollständig als aufgegebener Geschäftsbereich klassifiziert wird und die

4 Ausnahmen davon sind kenntlich gemacht.

Vergleichszahlen der Vorperiode entsprechend angepasst wurden. Die neue Zahlenbasis zeigt strukturell die tatsächliche wirtschaftliche Situation des fokussierten Kerngeschäfts, die mit der in 2025 initiierten globalen Transformation sukzessive ausgebaut werden soll.

 

Sondereinflüsse

Zum langfristigen Vergleich und für ein besseres Verständnis der Geschäftsentwicklung bereinigt die NORMA Group das Ergebnis zur operativen Steuerung des Konzerns um bestimmte Aufwendungen und Erträge im Rahmen von realisierten M&A-Transaktionen. Des Weiteren erfolgen seit 2025 Bereinigungen für Kosten im Rahmen der im Geschäftsjahr 2025 begonnenen globalen Transformation. Aus diesem Transformationsprogramm resultieren vor allem Aufwendungen für Abfindungen im Rahmen der Restrukturierungsmaßnahmen, damit verbundene Beratungskosten sowie Aufwendungen im Zusammenhang mit Produktionsverlagerungen. Die Bereinigungen erfolgen dabei nach dem Management-Approach in der Segmentberichterstattung. Diese Aufwendungen werden ausführlich in der Tabelle zu den Sondereinflüssen dargestellt. Weitere Informationen hierzu finden sich im Abschnitt KONZERNANHANG.

Im Geschäftsjahr 2025 wurden innerhalb des EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände) Bereinigungen in Höhe von EUR 32,2 Mio. (2024: EUR 0,0 Mio.) vorgenommen. Sie umfassen in 2025 im Wesentlichen Adjustierungen von Aufwendungen für Leistungen an Arbeitnehmer (2025: EUR 23,4 Mio.) und Materialaufwendungen (2025: EUR 4,6 Mio.) sowie Bereinigungen von sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen (2025: EUR 4,1 Mio.). Alle diese Effekte stehen in Zusammenhang mit der im Geschäftsjahr 2025 begonnenen globalen Transformation. Innerhalb des EBITA erfolgten im Geschäftsjahr 2025 zudem Abschreibungen auf Sachanlagen aus Kaufpreisallokationen in Höhe von EUR 0,6 Mio. (2024: EUR 0,6 Mio.). Zusätzlich wurden innerhalb des EBIT Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokationen in Höhe von EUR 54,9 Mio. (2024: EUR 10,3 Mio.) bereinigt. Darin enthalten ist im aktuellen Berichtszeitraum im Wesentlichen ein Wertberichtigungsbedarf des Goodwill in der Region EMEA zum 30. September 2025 in Höhe von EUR 50,0 Mio. Der Wertberichtigungsbedarf war im Wesentlichen auf veränderte Umsatzannahmen in der Region EMEA für die kommenden Geschäftsjahre zurückzuführen. Die Wertberichtigung hat Auswirkungen auf das Konzernergebnis nach Steuern, führte jedoch zu keinem Liquiditätsabfluss. KONZERNANHANG

Sich aus den Bereinigungen ergebende fiktive Ertragsteuern werden mit den Steuersätzen der jeweiligen betroffenen lokalen Gesellschaften berechnet und im bereinigten Ergebnis nach Steuern berücksichtigt.

Tabelle zeigt die in den Geschäftsjahren 2024 und 2025 bereinigten Werte. Nähere Informationen zu den unbereinigten Werten sind in den Angaben im KONZERNANHANG zu finden.

         

Sondereffekte1

 

   

2025 bereinigt

Bereinigungen

2025 berichtet

EUR Mio.

821,7

821,7

EUR Mio.

53,0

32,2

20,8

%

6,4

2,5

EUR Mio.

10,2

32,8

-22,6

%

1,2

-2,8

EUR Mio.

6,3

87,7

-81,4

%

0,8

-9,9

EUR Mio.

-18,1

-18,1

EUR Mio.

-30,9

77,7

-108,6

EUR

-0,97

2,44

-3,41

         
   

2024 bereinigt

Bereinigungen

2024 berichtet

EUR Mio.

881,8

881,8

EUR Mio.

79,9

79,9

%

9,1

9,1

EUR Mio.

36,6

0,6

35,9

%

4,1

4,1

EUR Mio.

33,0

10,9

22,0

%

3,7

2,5

EUR Mio.

-22,6

-22,6

EUR Mio.

-12,6

2,0

-14,6

EUR

-0,40

0,06

-0,46

 

Ertragslage

 

Umsatzentwicklung

 

Konzernumsatz

Die Konzernumsatzerlöse der NORMA Group summierten sich im Geschäftsjahr 2025 auf EUR 821,7 Mio. und unterschritten damit das Vorjahr (2024: EUR 881,8 Mio.) um 6,8 %. Darin enthalten sind negative Währungseffekte (-2,1 %).

Die Geschäftsentwicklung der NORMA Group im Geschäftsjahr 2025 war insgesamt durch eine markt- und umfeldbedingte Volatilität belastet. Dies betraf im Besonderen das Volumengeschäft im Segment Mobility & New Energy, in dem alle drei Regionalsegmente EMEA, Amerika und Asien-Pazifik deutlich geringere Umsätze verzeichneten. Ursache dafür war die aufgrund des unsicheren externen Umfelds stark schwankende Nachfrage innerhalb der Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie. Demgegenüber wuchs der Umsatz im Bereich Industry Applications getragen durch die im Jahr 2025 erfolgten Umgliederungen von Umsätzen aus dem Segment Mobility & New Energy in den Bereich Industry Applications. Erhöhend auf die Erlöse von Industry Applications 2025 wirkte

auch die interne Neuzuteilung des Australiengeschäfts vor dem Hintergrund des Verkaufs des Geschäftsbereichs Water Management.

 

Industry Applications: Umsatz steigt 2025 reallokationsbedingt insgesamt um 8,3 %

Die Umsätze im Bereich Industry Applications beliefen sich im Geschäftsjahr 2025 auf EUR 251,7 Mio. und überstiegen damit den Vorjahreswert (2024: EUR 232,4 Mio.) um insgesamt 8,3 %. Berücksichtigt ist auch der positive Beitrag aus der mit dem 1. Quartal 2025 erfolgten Umgliederung von Kundengeschäft, das zuvor der strategischen Geschäftseinheit Mobility & New Energy zugeordnet war. Dies betraf insbesondere Umsätze aus den Kundenanwendungsbereichen Bau- und Landmaschinen sowie stationäre Energiespeicherung. Daneben wurden vor dem Hintergrund der Vertragsunterzeichnung zur Veräußerung des Water-Management-Geschäfts die Aktivitäten in Australien, die nicht als Gegenstand der Verkaufsmasse abgegangen sind, ebenfalls dem Bereich Industry Applications zugeordnet. Dabei handelt es sich insbesondere um Geschäft mit Verbindungstechnologien für industrielle Anwendungsbereiche, das im NORMA-Group-Konzern verblieb. Bereinigt um die Reallokation und Neuzuordnung sowie vor Währungseffekten (-2,6 %) ergab sich im Jahr 2025 ein Umsatzrückgang in Höhe von 3,8 %. Ursächlich dafür war ein geringeres Absatzvolumen in der Region EMEA aufgrund einer marktbedingten schwachen Nachfrage. Daneben wurde die Umsatzentwicklung durch die Logistikverzögerungen Anfang des Jahres in Zusammenhang mit der Einführung eines ERP-Systems an einem Standort in Deutschland beeinflusst. Dagegen zeigte der Bereich Industry Applications in der Region Asien-Pazifik ein erfreuliches Volumenwachstum.

 

Mobility & New Energy: Erlöse aufgrund Marktunsicherheiten und volatiler Kundennachfrage unter Vorjahr

Der Bereich Mobility & New Energy erzielte im Geschäftsjahr 2025 Umsatzerlöse in Höhe von EUR 570,0 Mio. – ein Rückgang um 12,2 % gegenüber dem Vorjahr (2024: EUR 649,4 Mio.). Diese Entwicklung lässt sich auf die folgenden Effekte zurückführen: Einerseits resultierte eine weltweit schwache Nachfrage in allen drei Regionalsegmenten in einem Rückgang im Absatzvolumen, der gepaart mit einer geringfügigen Abnahme im erzielten Preisniveau die Umsätze schmälerte (-5,1 %). Belastungsfaktoren waren dabei anhaltend volatile Marktbedingungen und Unsicherheiten – beispielsweise in Zusammenhang mit den Auswirkungen der weltweiten Handelszollpolitik sowie Sonderthemen auf der Kundenseite, beispielsweise in einer vorübergehenden Nachfrageminderung durch den Abnahmestopp eines Kunden aufgrund einer Cyberattacke. Andererseits wurden die Umsatzerlöse von Mobility & New Energy durch die Anfang 2025 erfolgte Umgliederung von Kundengeschäften mit Bau- und Landmaschinen sowie stationärer Energiespeicherung in den Bereich Industry Applications um EUR 34,1 Mio. reduziert. Währungseffekte wirkten mit 1,9 % ebenfalls leicht negativ.

     

Effekte auf den Konzernumsatz1

 

 

EUR Mio.

Anteil in %

881,8

 

-41,6

-4,7

-18,5

-2,1

821,7

-6,8

         

Umsatzentwicklung in wesentlichen Kundenindustrien

 

 
 

2025

2024

2025

2024

251,7

232,4

570,0

649,4

8,3

 

-12,2

 

31

26

69

74

 

Ergebnisentwicklung

 

(Bereinigtes) EBIT

Das operative Ergebnis (Ergebnis vor Zinsen und Steuern, EBIT) belief sich im Geschäftsjahr 2025 auf EUR -81,4 Mio. und lag damit deutlich unter dem Wert des Vorjahres (2024: EUR 22,0 Mio.). Die EBIT-Marge betrug -9,9 % (2024: 2,5 %).

Im Geschäftsjahr 2025 sind Bereinigungen im Ergebnis erfolgt, die den Wertberichtigungsbedarfs des Goodwill in der Region EMEA zum 30. September 2025, Zusatzaufwendungen für die in 2025 initiierte globale Transformation und Abschreibungen aus Kaufpreisallokationen beinhalteten.

Das bereinigte EBIT verringerte sich im aktuellen Berichtsjahr um 80,9 % auf EUR 6,3 Mio. nach EUR 33,0 Mio. im Vorjahreszeitraum. Die bereinigte EBIT-Marge lag bei 0,8 % (2024: 3,7 %). Das bereinigte EBIT wurde im Geschäftsjahr 2025 vor allem durch den Umsatzrückgang belastet. Auch die gegenüber dem Vorjahr weiterhin auf hohem Niveau liegenden Aufwendungen für Leistungen an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hatten einen negativen Einfluss auf die Entwicklung der bereinigten EBIT-Marge. Dagegen wirkte die im Vergleich zum Vorjahr höhere bereinigte Bruttomarge unterstützend auf das bereinigte EBIT.

 

Materialeinsatzquote und Bruttomarge

Im Geschäftsjahr 2025 konnte die global aufgestellte Einkaufsorganisation der NORMA Group teilweise Kostenreduzierungen erzielen. So waren im Besonderen Kosten für einzelne Rohstoffe sowie für Energie wieder rückläufig. EINKAUF UND LIEFERANTENMANAGEMENT

Vor diesem Hintergrund betrug der Materialaufwand im aktuellen Berichtsjahr EUR 375,2 Mio. und ist somit um 7,2 % gegenüber dem Vorjahr (2024: EUR 404,5 Mio.) gesunken. Mit dem überproportional zum Umsatz geringeren Materialaufwand verbesserte sich die Materialeinsatzquote (Materialaufwand im Verhältnis zum Umsatz) auf 45,7 % (2024: 45,9 %). Der im Geschäftsjahr 2025 vorgenommene Abbau der Vorräte an fertigen und

unfertigen Erzeugnissen (2025: EUR 0,2 Mio.) hatte nur einen marginalen Einfluss auf die Materialeinsatzquote. Demgegenüber war im Vorjahr ein Bestandsaufbau in Höhe von EUR 1,6 Mio. enthalten gewesen. Die Materialkostenquote bezogen auf die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderungen und der anderen aktivierten Eigenleistungen) lag im Geschäftsjahr 2025 mit 45,5 % auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr (2024: 45,5 %).

Innerhalb des Materialaufwands im Geschäftsjahr 2025 wurden Aufwendungen in Höhe von EUR 4,6 Mio., die mit der in 2025 initiierten Transformation in Zusammenhang stehen, bereinigt. Der bereinigte Materialaufwand sank um 8,4 % auf EUR 370,6 Mio. (2024: EUR 404,5 Mio.). Die bereinigte Materialkostenquote (Materialaufwand im Verhältnis zum Umsatz) belief sich im Geschäftsjahr 2025 auf 45,1 % und verbesserte sich damit leicht gegenüber dem Vorjahr (2024: 45,9 %). Die bereinigte Materialkostenquote bezogen auf die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderungen und der anderen aktivierten Eigenleistungen) lag im Geschäftsjahr 2025 mit 44,9 % ebenfalls niedriger (2024: 45,5 %).

Der Bruttogewinn im Geschäftsjahr 2025 lag bei EUR 449,9 Mio., was einem Rückgang um 7,1 % gegenüber dem Vorjahr (2024: EUR 484,5 Mio.) entspricht. Die Bruttomarge lag mit 54,8 % um 10 Basispunkte unterhalb des Vorjahres (2024: 54,9 %).

Der bereinigte Bruttogewinn im Geschäftsjahr 2025 erreichte EUR 454,5 Mio. und lag damit um 6,2 % unter dem Vorjahreswert (2024: EUR 484,5 Mio.). Die bereinigte Bruttomarge betrug 55,3 % (2024: 54,9 %). Zurückzuführen ist diese Entwicklung vor allem auf den im abgelaufenen Geschäftsjahr überproportional zum Umsatz gesunkenen Materialaufwand.

 

Personalkostenquote

Mit EUR 293,2 Mio. lagen die Personalaufwendungen im Geschäftsjahr 2025 um 7,7 % über dem Niveau des Vorjahres (2024: EUR 272,3 Mio.). In Kombination mit dem deutlich geringeren Umsatz führte dies zu einem merklichen Anstieg der Personalkostenquote (Personalaufwendungen in Relation zum Umsatz) auf 35,7 % (2024: 30,9 %). Ursächlich für diese Entwicklung sind die im aktuellen Berichtsjahr angefallenen zusätzlichen Personalaufwendungen im Zusammenhang mit der in 2025 initiierten Transformation in Höhe von EUR 23,4 Mio.

Bereinigt lagen die Personalaufwendungen im Geschäftsjahr 2025 bei EUR 269,8 Mio., woraus ein leichter Rückgang (-0,9 %) gegenüber dem Vorjahr (2024: EUR 272,3 Mio.) resultierte. Die Personalkostenquote stieg auf 32,8 % nach 30,9 % im Vorjahr. Der Anstieg ist darauf zurückzuführen, dass die Personalaufwendungen trotz geringerer Auslastung auf einem hohen Niveau blieben. Ursächlich dafür waren unter anderem temporäre Ineffizienzen an einzelnen europäischen Standorten. Zusätzlich enthält das Geschäftsjahr 2025 Aufwendungen im Zusammenhang mit dem am 17. Februar 2025 bekannt gegebenen vorzeitigen Ausscheiden des ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Guido Grandi.

 

(Bereinigte) sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen

Der Saldo aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen betrug im Geschäftsjahr 2025 EUR -135,9 Mio. (2024: EUR -132,2 Mio.).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen im Geschäftsjahr 2025 bei EUR 151,9 Mio. (2024: EUR 151,5 Mio.). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen im aktuellen Berichtszeitraum im Wesentlichen Aufwendungen für Zeitarbeitskräfte und sonstige personalbezogene Aufwendungen, die signifikant gegenüber dem Vorjahr sanken (2025: EUR 34,4 Mio.; 2024: EUR 40,1 Mio.). Daneben entfiel ein großer Teil der sonstigen

betrieblichen Aufwendungen auf die Bereiche IT und Telekommunikation (2025: EUR 25,6 Mio.; 2024: EUR 27,2 Mio.). Weitere große Anteile an den sonstigen betrieblichen Aufwendungen hatten 2025 Ausgaben für Frachten (2025: EUR 20,3 Mio.; 2024: EUR 15,4 Mio.), die aufgrund temporärer Mehraufwendungen in Zusammenhang mit der zu Jahresbeginn 2025 erfolgten Einführung eines neuen ERP-Systems am Standort Maintal einen Anstieg erfuhren. Während dabei die Aufwendungen für die regulären Frachten leicht unter dem Vorjahresniveau (Abnahme um EUR 0,4 Mio.) lagen, stiegen die Sonderfrachtkosten gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum (Zunahme um EUR 5,2 Mio.). Auch Aufwendungen für Beratung und Marketing (2025: EUR 17,9 Mio.; 2024: EUR 13,8 Mio.) erhöhten sich im Geschäftsjahr deutlich. KONZERNANHANG

Die sonstigen betrieblichen Erträge im Geschäftsjahr 2025 beinhalten vor allem Währungsgewinne aus der betrieblichen Tätigkeit, die aus Währungsschwankungen im europäischen Raum resultierten. Zudem sind in der Position Erträge aus Erstattungen von Lieferanten sowie Rückerstattung von Zollaufwendungen erhalten. Ebenso führte die Auflösung von Verbindlichkeiten und von nicht genutzten Rückstellungen zu zusätzlichen sonstigen Erträgen. KONZERNANHANG

Im Geschäftsjahr 2025 wurden sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen aus der in 2025 gestarteten Transformation in Höhe von EUR 4,1 Mio. bereinigt. Der bereinigte Saldo aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen erreichte im Geschäftsjahr 2025 einen Wert von EUR -131,8 Mio. (2024: EUR -132,2 Mio.). Dies entspricht einer Verbesserung um 0,4 % gegenüber dem Vorjahr. Im Verhältnis zum rückläufigen Umsatz belief sich der Saldo aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen auf 16,0 % (2024: 15,0 %).

 

Finanzergebnis

Im Geschäftsjahr 2025 betrug das Finanzergebnis EUR -18,1 Mio. und verbesserte sich damit leicht gegenüber dem Vorjahr (2024: EUR -22,6 Mio.). Einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung des Finanzergebnisses leistete ein merklich geringerer Nettozinsaufwand (2025: EUR 16,5 Mio.; 2024: EUR 20,5 Mio.). Dieser Rückgang resultierte in erster Linie aus geringeren Zinsaufwendungen für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Ursache dafür war das im Vergleich zum Vorjahr niedrigere Zinsniveau. Zusätzlich wirkten sich Währungseffekte leicht entlastend aus. Weitere positive Effekte ergaben sich aus der planmäßigen Tilgung von Schuldscheindarlehen sowie der außerplanmäßigen Rückführung syndizierter Darlehen, die bereits im Geschäftsjahr 2024 erfolgten. Ergänzend dazu fielen die Nettowährungsverluste aus der Finanzierungstätigkeit im Vergleich zum Vorjahr deutlich höher aus (2025: EUR 0,6 Mio.; 2024: EUR 0,3 Mio.). KONZERNANHANG

 

(Bereinigte) Ertragsteuern

Im Geschäftsjahr 2025 ergab sich für die fortgeführten Geschäftsbereiche ein Steueraufwand in Höhe von EUR 9,1 Mio. (2024: Steueraufwand von EUR 14,1 Mio.). Das Vorsteuerergebnis lag bei EUR -99,5 Mio. (2024: EUR -0,5 Mio.). Ursache für einen Steueraufwand bei Verlust vor Ertragsteuern ist der Nichtansatz von aktiven latenten Steuern auf laufende Verluste und temporäre Differenzen – insbesondere innerhalb der deutschen steuerlichen Organschaft.

Die bereinigte Steuerquote im Geschäftsjahr 2025 betrug 161,8 % (2024: -220,5 %). Sie ergab sich aus einem bereinigten Steueraufwand in Höhe von EUR 19,1 Mio. (2024: Steueraufwand von EUR 23,0 Mio.) und einem bereinigten Vorsteuerergebnis in Höhe von EUR -11,8 Mio. (2024: EUR 10,4 Mio.).

 

(Bereinigtes) Periodenergebnis und Gewinnverwendung

Das Periodenergebnis für die fortgeführten Geschäftsbereiche im Geschäftsjahr 2025 sank deutlich gegenüber dem Vorjahr (2024: -14,6 Mio.) auf EUR -108,6 Mio. Das Ergebnis je Aktie betrug im aktuellen Berichtsjahr EUR -3,41 (2024: EUR -0,46). Wesentliche Ursache für den Rückgang ist die Erfassung des nichtzahlungswirksamen Goodwill Impairments in Höhe von EUR 50,0 Mio. in der Region EMEA aus dem 3. Quartal 2025 sowie Aufwendungen für die Projekte Transformation (EUR 32,2 Mio.) und den Verkauf des Geschäftsbereichs Water Management (EUR 17,8 Mio.).

Einschließlich des aufgegebenen Geschäftsbereichs sank das Periodenergebnis von EUR 14,8 Mio. im Vorjahr auf -81,7 Mio. im aktuellen Berichtsjahr. Somit betrug das Ergebnis je Aktie insgesamt EUR -2,57 (2024: EUR 0,46).

Das bereinigte Periodenergebnis lag im Geschäftsjahr 2025 bei EUR -30,9 Mio. und unterschritt damit den Wert des Vorjahreszeitraums (2024: EUR -12,6 Mio.). Basierend auf einer im Vergleich zum Vorjahr unveränderten Anzahl an Aktien von 31.862.400 Stück ergibt sich daraus nach Abzug des Periodenergebnisses für nicht beherrschende Anteile ein bereinigtes Ergebnis je Aktie in Höhe von EUR -0,97 (2024: EUR -0,40).

Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung am 1. Juli 2026 vorschlagen, aus dem handelsrechtlichen Bilanzgewinn der NORMA Group SE in Höhe von EUR 10,0 Mio. nach Auflösung von Rücklagen eine Dividende von insgesamt EUR 4,5 Mio. auszuschütten. Dies entspricht einer Dividende in Höhe von EUR 0,14 je dividendenberechtigter Stückaktie. Die vorgeschlagene Ausschüttungsquote beläuft sich auf rund 31,1 % des bereinigten Periodenergebnisses im Geschäftsjahr 2025 und liegt damit im Korridor von ca. 30 % bis 35 % gemäß der nachhaltigen Dividendenstrategie der NORMA Group.

 

Umsatz- und Ergebnisentwicklung in den Segmenten

Seit Unterzeichnung des Vertrags („Signing“) zur Veräußerung des Bereichs Water Management wird der Geschäftsbereich Water Management vom Management nicht mehr proaktiv gesteuert. Die Unternehmenssteuerung sowie die veröffentlichte Guidance beziehen sich ausschließlich auf die fortgeführten Geschäftsbereiche. Daher betreffen alle folgenden Aussagen zu den regionalen Segmenten dieser Sicht.

 

EMEA

Die Außenumsatzerlöse in der Region EMEA lagen im Geschäftsjahr 2025 bei EUR 438,3 Mio. Daraus ergibt sich ein Umsatzrückgang in Höhe von 6,5 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum (2024: EUR 468,9 Mio.). Währungseffekte hatten kaum Einfluss auf die Erlöse im aktuellen Berichtszeitraum (-0,1 %).

Ursächlich für die Entwicklung der Umsatzerlöse in der Region EMEA war unter anderem eine allgemeine Marktschwäche. Vor diesem Hintergrund zeigte sich vor allem in der Automobilindustrie eine anhaltende Investitionszurückhaltung und in der Konsequenz ein geringeres und zum Teil nicht planbares Abrufverhalten einzelner Kunden. So lag der Umsatz im Bereich Mobility & New Energy im Geschäftsjahr 2025 mit EUR 312,8 Mio. um 11,8 % unter dem Vorjahresniveau (2024: EUR 354,8 Mio.). Demgegenüber stiegen die Erlöse im Bereich Industry Applications um 10,0 % auf EUR 125,5 Mio. (2024: EUR 114,1 Mio.). Ein zum Teil schwaches Distributionsgeschäft wurde dabei durch die im laufenden Jahr vorgenommene Umgliederung der Erlöse (EUR 19,4 Mio.) aus dem Bereich Mobility & New Energy mehr als ausgeglichen.

Insgesamt blieb der Anteil der EMEA-Region am Gesamtumsatz im Geschäftsjahr 2025 mit rund 53 % unverändert im Vergleich zum Vorjahr (2024: 53 %).

Das bereinigte EBIT in der Region betrug im Geschäftsjahr 2025 EUR -6,9 Mio. (2024: EUR 17,0 Mio.). Die bereinigte EBIT-Marge lag bei -1,5 % (2024: 3,4 %). Neben den marktbedingten Umsatzrückgängen belasteten

temporäre Mehraufwendungen das Ergebnis. Diese entstanden durch die Einführung des neuen ERP-Systems am Standort Maintal zu Jahresbeginn und betrafen insbesondere zusätzliche Kosten für Sonderfrachten sowie Sonderschichten. Hintergrund waren systembedingte Verzögerungen bei der logistischen Entnahme und Abfertigung von Waren. Zudem konnten die Personalkosten aufgrund einer begrenzten kurzfristigen strukturellen Anpassungsfähigkeit im Personalbereich nicht vollständig an das niedrigere Umsatzniveau angepasst werden, was die EBIT-Marge zusätzlich beeinträchtigte. Leicht positive Effekte ergaben sich hingegen aus dem verstärkten Fokus auf die Aussetzung von Nachbesetzungen offener Stellen in der Verwaltung.

 

Amerika

In der Region Amerika betrugen die Außenumsätze im Geschäftsjahr 2025 EUR 258,7 Mio. und unterschritten damit den Vorjahreswert (2024: EUR 279,8 Mio.) um 7,5 %. Negative Wechselkursauswirkungen belasteten die Erlöse mit -4,3 %.

Die relevanten Kundenindustrien entwickelten sich dabei uneinheitlich: Der Umsatz im Bereich Industry Applications stieg im Wesentlichen bedingt durch die 2025 umgesetzte Zuordnung von Mobility-&-New-Energy-Kundenumsätzen (Umsatzumgliederung in Höhe von EUR 12,8 Mio.) um von 8,0 % auf EUR 93,9 Mio. (2024: EUR 87,0 Mio.). Dadurch, aber auch aufgrund einer investitionsbedingt verhaltenen Nachfrage, sank der Umsatz im Bereich Mobility & New Energy auf EUR 164,8 Mio. (2024: EUR 192,8 Mio.).

Der Umsatzanteil der Region Amerika an den Konzernerlösen blieb im Geschäftsjahr 2025 mit rund 32 % (2024: 32 %) auf gleichem Niveau wie im Vorjahr.

Das bereinigte EBIT in der Region Amerika lag mit EUR 10,1 Mio. unter dem Vergleichswert des Vorjahres (2024: EUR 14,0 Mio.). Zu Belastungen führten zeitweise Ineffizienzen in den Personalstrukturen, wodurch die Personalaufwendungen im Verhältnis zu schwächeren Umsätzen überproportional anstiegen. Einen positiven Einfluss auf die Marge hatte hingegen ein leicht gesunkenes Kostenniveau für reguläre Frachten. Die bereinigte EBIT-Marge für die Region Amerika erreichte im Geschäftsjahr 2025 einen Wert von 3,8 % (2024: 4,9 %).

 

Asien-Pazifik

Im Geschäftsjahr 2025 blieben die Außenumsatzerlöse der Region Asien-Pazifik, im Wesentlichen belastet durch Währungseffekte (-4,6 %), um 6,4 % hinter dem Vorjahr zurück (2025: EUR 124,6 Mio.; 2024: EUR 133,1 Mio.).

Der Umsatz im Bereich Industry Applications wuchs trotz Belastungen aus Währungskursumrechnungen um 3,3 % auf EUR 32,3 Mio. (2024: EUR 31,2 Mio.). Ein Treiber der Umsatzentwicklung war ein gegenüber dem Vorjahr höheres Geschäftsvolumen. Positiv beigetragen hat daneben die zum Beginn des Jahres 2025 erfolgte Reallokation von Kundengeschäft aus dem Bereich Mobility & New Energy in Höhe von EUR 1,9 Mio. Dieser Effekt wirkte zwar schmälernd auf die Umsatzkennzahl im Bereich Mobility & New Energy, jedoch wurde die Entwicklung hier vor allem durch die anhaltend schwache Nachfrage im chinesischen Automobilmarkt belastet. Zusammengenommen erwirtschaftete Mobility & New Energy im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz in Höhe von EUR 92,4 Mio. nach 101,9 Mio. im Vorjahr.

Der Anteil der Region Asien-Pazifik am Konzernumsatz im Geschäftsjahr 2025 betrug 15 %. (2024: 15 %).

Das bereinigte EBIT der Region Asien-Pazifik wuchs im Geschäftsjahr 2025 – trotz Umsatzrückgang – auf EUR 14,1 Mio. (2024: EUR 13,4 Mio.). Die bereinigte EBIT-Marge stieg im Berichtsjahr auf 10,8 % (2024: 9,5 %). Ursächlich für die Verbesserung der operativen Marge waren vor allem ein geringerer Personalstamm sowie ein verbesserter Produktmix.

                     

Entwicklung der Segmente

 

   

EMEA

Amerika

Asien-Pazifik

   

2025

2024

Δ in %

2025

2024

Δ in %

2025

2024

Δ in %

EUR Mio.

461,3

497,1

-7,2 %

264,5

286,3

-7,6

131,0

140,3

-6,6

EUR Mio.

438,3

468,9

-6,5 %

258,7

279,8

-7,5

124,6

133,1

-6,4

%

53

53

n / a

32

32

n / a

15

15

n / a

EUR Mio.

-6,9

17,0

n / a

10,1

14,0

-27,6

14,1

13,4

5,5

%

-1,5

3,4

n / a

3,8

4,9

n / a

10,8

9,5

n / a

 

Vermögenslage

 

Vorabbemerkung - Klassifizierung von Water Management als „aufgegebener Geschäftsbereich“ und Hinweis zur Vergleichbarkeit

Die dem Geschäftsbereich Water Management zuzuordnenden Vermögenswerte und Schulden wurden zum 31. Juli 2025 gemäß IFRS 5 als “aufgegebener Geschäftsbereich” klassifiziert und separat ausgewiesen. Die Bewertung der Vermögenswerte erfolgt zum niedrigeren Wert aus Buchwert und beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten. Abschreibungen auf die betroffenen Vermögenswerte wurden ab dem Zeitpunkt der Klassifizierung ausgesetzt. Eine rückwirkende Anpassung der Vorjahreswerte ist nach den Vorgaben des IFRS 5 nicht erforderlich. Für die einzelnen Bilanzpositionen ist ein Vorjahresvergleich somit nur eingeschränkt

möglich. Weitere Angaben finden sich im Abschnitt AUFGEGEBENER GESCHÄFTSBEREICH, einschließlich einer Übersicht über die Vermögenswerte und Schulden der Veräußerungsgruppe.

 

Bilanzsumme

Die Bilanzsumme betrug zum 31. Dezember 2025 EUR 1.250,7 Mio. und hat sich damit um 12,9 % gegenüber dem Vorjahr (31. Dez. 2024: EUR 1.436,6 Mio.) verringert. Ursächlich hierfür war im Wesentlichen die im 3. Quartal 2025 erfolgte Wertberichtigung des Goodwill in der Region EMEA in Höhe von EUR 50,0 Mio. Zudem wirkten sich wechselkursbedingte Effekte sowie das geringere Geschäftsvolumen auf die Entwicklung der Bilanzsumme aus.

 

Langfristige Vermögenswerte

Die langfristigen Vermögenswerte beliefen sich zum 31. Dezember 2025 auf EUR 428,4 Mio. Im Vergleich zum Vorjahresstichtag (31. Dez. 2024: EUR 900,7 Mio.) entspricht dies einem Rückgang um 52,4 %. Ursächlich dafür war die Umgliederung von Vermögenswerten in Höhe von EUR 345,6 Mio. in die Position „zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte“. Dies steht mit dem Verkauf des Bereichs Water Management in Zusammenhang und betrifft vor allem die Posten „Geschäfts- oder Firmenwerte“ (EUR 169,0 Mio.), „sonstige immaterielle Vermögenswerte“ (EUR 101,2 Mio.) sowie „Sachanlagen“ (EUR 74,7 Mio.). Die langfristigen Vermögenswerte reduzierten sich daneben auch aufgrund der zum 30. September 2025 vorgenommenen Wertberichtigung der Geschäfts- und Firmenwerte in der Region EMEA in Höhe von EUR 50 Mio. sowie aufgrund währungsbedingter Effekte.

Im Geschäftsjahr 2025 wurden insgesamt EUR 34,5 Mio. (2024: EUR 45,3 Mio.) in das Anlagevermögen (Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte, inklusive aktivierter Nutzungsrechte für Mobilien) investiert. Die Investitionen betrafen im Wesentlichen die Standorte in den USA, Polen, Deutschland und China. PRODUKTION UND LOGISTIK

Der Anteil der langfristigen Vermögenswerte an der Bilanzsumme belief sich zum Bilanzstichtag 2025 dementsprechend auf 34,3 % (31. Dez. 2024: 62,7 %). KONZERNANHANG

 

Kurzfristige Vermögenswerte

Die kurzfristigen Vermögenswerte betrugen zum 31. Dezember 2025 EUR 822,3 Mio. und lagen damit um 53,4 % über dem Niveau des Vorjahresstichtags (31. Dez. 2024: EUR 535,9 Mio.). Diese Veränderung ist im Wesentlichen auf die Umgliederung der dem Water Management zugehörenden langfristigen Vermögenswerte (EUR 345,6 Mio.) in den Bilanzposten “zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte” zurückzuführen. Die im Posten “zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte” enthaltenen kurzfristigen Vermögenswerte belaufen sich auf EUR 86,9 Mio. Dies sind im wesentlichen Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen sowie Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente.

So lässt sich in dem Rückgang der Vorräte um 34,2 % (31. Dez. 2025: EUR 144,8 Mio.; 31. Dez. 2024: EUR 219,9 Mio.) ein Betrag in Höhe von EUR 49,8 Mio. mit der erfolgten Umgliederung in Relation bringen. Innerhalb der Abnahme (-20,1 %) der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen (31. Dez. 2025: 127,4 Mio.; 31. Dez. 2024: 159,4 Mio.) beträgt der Umgliederungseffekt EUR 21,0 Mio. In diesem Zusammenhang nahmen auch die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente um 32,9 % auf EUR 85,3 ab (31. Dez. 2024: EUR 127,1 Mio.). Der darin enthaltene Umgliederungseffekt beläuft sich auf EUR 9,3 Mio. Schmälernd auf die Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen sowie die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente wirkte außerdem das geringere Geschäftsvolumen, vor allem aber auch Wechselkurseinflüsse.

Der Anteil der kurzfristigen Vermögenswerte an der Bilanzsumme ist mit 65,7 % im Vergleich zum Vorjahresstichtag (31. Dez. 2024: 37,3 %) entsprechend deutlich gestiegen.

 

(Trade) Working Capital

Das (Trade) Working Capital (Vorräte plus Forderungen minus Verbindlichkeiten, jeweils im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen) erreichte zum 31. Dezember 2025 einen Wert von EUR 167,2 Mio. für die fortgeführten Geschäftsbereiche und sank damit um 29,3 % gegenüber dem Stichtag des Vorjahres (31. Dez. 2024: EUR 236,5 Mio.5). Dies ist im Wesentlichen auf die vorgenommene Umgliederung von Vermögenswerten und Schulden in die jeweiligen Posten „zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte“ (Vorräte in Höhe von EUR 49,8 Mio. und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 21,0 Mio.) sowie „Schulden in Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten“ (Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 26,9 Mio.) zurückzuführen. Die Trade-Working-Capital-Quote (Trade Working Capital im Verhältnis zum Umsatz) lag zum 31. Dezember 2025 bei 20,4 % (31. Dez. 2024: 20,5 %6).

 

Passiva

 

Eigenkapitalquote

Das Konzerneigenkapital der NORMA Group belief sich zum 31. Dezember 2025 auf EUR 564,1 Mio. und ist damit gegenüber dem Vorjahresstichtag (31. Dez. 2024: EUR 721,4 Mio.) um 21,8 % gesunken. Die Konzerneigenkapitalquote erreichte zum Bilanzstichtag des Geschäftsjahres 2025 einen Wert von 45,1 % (31. Dez. 2024: 50,2 %).

5 Angabe bezieht sich auf den Gesamtkonzern, also inklusive des nicht aufgegebenen Geschäftsbereiches.

6 Angabe bezieht sich auf den Gesamtkonzern, also inklusive des nicht aufgegebenen Geschäftsbereiches.

Im aktuellen Berichtsjahr wurde das Eigenkapital im Wesentlichen durch negative Währungsumrechnungsdifferenzen, insbesondere aus dem US-Dollar (EUR -61,8 Mio.) belastet – zusätzlich zum negativen Periodenergebnis (EUR -81,7 Mio.). Ausschlaggebend für das negative Periodenergebnis war vorrangig die im 3. Quartal 2025 vorgenommene Wertberichtigung der Geschäfts- und Firmenwerte in der Region EMEA in Höhe von EUR 50 Mio. Schmälernd auf das Eigenkapital wirkten zudem die im Mai 2025 an die Aktionärinnen und Aktionäre der NORMA Group getätigte Dividendenzahlung (EUR 12,7 Mio.; 2024: EUR 14,3 Mio.) und Effekte aus der Absicherung von Zahlungsströmen (EUR -1,7 Mio.).

 

Rückstellungen

Im Geschäftsjahr 2025 betrugen die Rückstellungen von EUR 43,3 Mio. (2024: EUR 15,5 Mio.). Darin sind im aktuellen Berichtsjahr erfolgte Zuführungen zu den Rückstellungen für Restrukturierung aus den Maßnahmen im Rahmen der 2025 initiierten Transformation gefasst.

 

Nettoverschuldung

7

Die Nettoverschuldung (Finanzverbindlichkeiten inklusive derivativer Sicherungsinstrumente in Höhe von EUR 2,1 Mio. abzüglich Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten) betrug per Ende Dezember 2025 EUR 316,1 Mio. Daraus resultiert eine Veränderung um 4,0 % bzw. EUR 13,1 Mio. gegenüber dem Vorjahr (31. Dez. 2024: EUR 329,2 Mio.).

Die laufenden Zinsaufwendungen im Geschäftsjahr und Zugänge zu den Leasingverbindlichkeiten im Rahmen neu abgeschlossener Leasingverträge hatten dabei einen erhöhenden Effekt auf die Nettoverschuldung. Dem wirkten die Mittelzuflüsse aus der betrieblichen Tätigkeit in Höhe von EUR 89,7 Mio., Nettozahlungsmittelabflüsse aus der Beschaffung und der Veräußerung langfristiger Vermögenswerte in Höhe von EUR 41,2 Mio. und aus der Zahlung der Dividende in Höhe von EUR 12,7 Mio. entgegen. Zahlungsneutrale Nettowährungseffekte aus Fremdwährungsdarlehen, Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten sowie den Leasingverbindlichkeiten und sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten hatten einen erhöhenden Einfluss auf die Nettoverschuldung.

Die Finanzverbindlichkeiten der NORMA Group reduzierten sich zum Bilanzstichtag 2025 um 10,0 % auf EUR 410,7 Mio. (31. Dez. 2024: 456,3 Mio.). Wesentlicher Grund für die Veränderung gegenüber dem Vorjahr war ein Rückgang der Schuldscheindarlehen aufgrund von Tilgungen in Höhe von EUR 27,0 Mio. (2024: EUR -66,8 Mio.). Der Rückgang der Darlehensverbindlichkeiten resultiert primär aus der Nettotilgung im Geschäftsjahr 2025. Diese betreffen vorrangig die planmäßige Tilgung von Schuldscheindarlehen. Währungseffekte hatten ebenfalls einen reduzierenden Effekt. KONZERNANHANG

Das Gearing (Nettoverschuldung im Verhältnis zum Eigenkapital) lag zum Bilanzstichtag 2025 bei 0,6 (2024: 0,5).

Der für die Finanzierungsverträge relevante Leverage war zum Stichtag 31. Dezember 2025 höher mit 2,5 (31. Dez. 2024: 2,1).

 

Finanzlage

 

Finanzierungsmaßnahmen

Die NORMA Group überwacht Risiken aus Währungs- und Zinsänderungen kontinuierlich und begrenzt sie unter anderem durch derivative Sicherungsinstrumente. Darüber hinaus strebt die NORMA Group zur Risikominimierung

7 Die Angaben zur Nettoverschuldung beziehen sich auf den Gesamtkonzern, also inklusive des aufgegebenen Geschäftsbereiches, und beinhalten damit auch die entsprechenden Beträge der Vermögenswerte und Schulden, die als zur Veräußerung gehalten eingestuft worden sind. KONZERNANHANG

grundsätzlich eine Diversifizierung ihrer Finanzierungsinstrumente an. Dazu gehören auch die Prolongation von Rückzahlungsverpflichtungen sowie eine gleichmäßige Verteilung des Fälligkeitenprofils. Liefer- und Leistungsbeziehungen zwischen Einzelwährungen werden unterjährig mehrheitlich zeitkongruent abgesichert.

Die NORMA Group hatte ihre Bank-Kreditlinien zuletzt im Geschäftsjahr 2019 erfolgreich refinanziert und sich damit weitere finanzielle Sicherheit sowie nochmals erhöhte Flexibilität für die Zukunft geschaffen. Die Kreditvereinbarung hat ein Gesamtvolumen von anfänglich EUR 300 Mio. Darin enthalten sind eine revolvierende Fazilität über EUR 50 Mio. und eine flexible Akkordeon-Fazilität. Im Oktober 2021 wurde eine zusätzliche revolvierende Fazilität über EUR 50 Mio. im Rahmen des bestehenden Kreditvertrags vereinbart. Die Refinanzierung wurde mit einem Bankenkonsortium bestehend aus zehn internationalen Banken abgeschlossen. Zudem koppelt eine Nachhaltigkeitskomponente die Finanzierungskonditionen an das Engagement der NORMA Group im Bereich Corporate Responsibility. Im Jahr 2025 erreichte die NORMA Group – wie bereits auch im Vorjahr – ein entsprechend positives Nachhaltigkeits-Scoring, womit Einsparungen in der Kreditmarge realisiert werden konnten. Nach Ausübung der beiden Verlängerungsoptionen aus dem syndizierten Kreditvertrag in den Geschäftsjahren 2020 und 2021 stehen der NORMA Group alle Komponenten des Kreditvertrags grundsätzlich bis Ende 2026 zur Verfügung. Für die syndizierte Bank-Kreditlinie wurde ein Waiver zum bestehenden Kreditvertrag abgeschlossen. Dieser sieht bei Closing des Transaktionsprozesses, bezogen auf den am 23. September 2025 unterzeichneten Vertrag zur Veräußerung des Geschäftsbereichs Water Management, eine zeitnahe Rückzahlung mit den vereinnahmten Verkaufserlösen vor. Darüber hinaus hat die NORMA Group zur allgemeinen Unternehmensfinanzierung sowie zur Schaffung weiterer, finanzieller Freiheitsgrade im August 2023 ein Schuldscheindarlehen – ebenfalls mit Nachhaltigkeitskomponente – begeben. Der Schuldschein mit einem Volumen von insgesamt EUR 120 Mio. wurde in Tranchen mit drei, fünf und sieben Jahren sowie fixen und variablen Verzinsungskomponenten emittiert. Damit wird ein Höchstmaß an Finanzierungsflexibilität sichergestellt. Aufgrund des am 23. September 2025 unterzeichneten Vertrags zur Veräußerung des Water-Management-Geschäfts wurden bestehende, variable Schuldscheine über EUR 57,5 Mio. außerplanmäßig gekündigt. Fixe Schuldscheininvestoren mit einem Volumen von EUR 45,5 Mio. stimmten dem an die Investoren gestellten Waiver zum Verzicht des Kündigungsrechts zu.

Das seit 2019 bestehende Commercial-Paper-Programm, das zur kurzfristigen Liquiditätssteuerung dient, war wie im Vorjahr nicht genutzt. Die revolvierenden Kreditfazilitäten waren per 31. Dezember 2025 ebenfalls nicht (31. Dez. 2024: EUR 0 Mio.) gezogen. Es wurden Schuldscheindarlehenstranchen aus dem Jahr 2014 in Höhe von EUR 27 Mio. planmäßig zurückgezahlt. Damit wurde das Schuldscheindarlehen von 2014 komplett zurückgeführt. Die Bruttoverschuldung (Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten) der NORMA Group fiel im Stichtagsvergleich deutlich von EUR 397,7 Mio. am 31. Dezember 2024 auf EUR 356,9 Mio. zum Jahresende 2025.

Um Zinsänderungsrisiken, die sich aus den externen Finanzierungsbausteinen ergeben könnten, abzusichern, nutzt die NORMA Group Zinssicherungsgeschäfte. Zum 31. Dezember 2025 lag der durchschnittliche Zinssatz der Bruttoverschuldung (ohne Derivate) bei 4,15 %. Das Fälligkeitenprofil der NORMA Group, ausgehend von den Schuldscheindarlehen III (2016) und IV (2023) sowie dem syndizierten Bankkredit (2019), gestaltete sich zum 31. Dezember 2025 wie in den nachfolgenden Grafiken G015 und G016 dargestellt. Zum Bilanzstichtag 2025 unterliegt die NORMA Group keiner in Kreditverträgen enthaltenen Kennzahl (Financial Covenants: Nettoverschuldung im Verhältnis zum bereinigten Konzern-EBITDA) mehr. Aufgrund einer Koppelung an die Höhe der Finanzierungskosten ist diese Kennzahl jedoch weiterhin Bestandteil der Finanzierungsverträge und wird kontinuierlich überwacht.

Konkrete künftige Finanzierungsschritte hängen von den aktuellen Veränderungen der Finanzierungsmärkte sowie von potenziellen Akquisitionsmöglichkeiten ab.

 

Cashflow

 

Operativer Netto-Cashflow

Im Geschäftsjahr 2025 erzielte die NORMA Group einen operativen Netto-Cashflow (bereinigtes EBITDA abzüglich der Veränderungen im Working Capital und der Investitionen aus dem operativen Geschäft) in Höhe von EUR 95,8 Mio. (2024: EUR 105,4 Mio.). Diese Entwicklung ergibt sich aus einem im Vergleich zum Vorjahr deutlich niedrigeren bereinigten EBITDA (2025: EUR 53,0 Mio.; 2024: EUR 79,9 Mio.), einem Abbau des Working Capitals (2025: EUR 11,1 Mio.; 2024: EUR 5,3 Mio.) in Relation zum EBITDA und im Vergleich zum Vorjahr geringeren Investitionen aus dem operativen Geschäft (2025: EUR 40,2 Mio.; 2024: EUR 53,4 Mio.). Insgesamt nahm der operative Netto-Cashflow im Vergleich zum Geschäftsjahr 2024 um 9,1 % ab.

 

Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit

Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit sank im Geschäftsjahr 2025 deutlich auf EUR 89,7 Mio. (2024: EUR 137,0 Mio.). Der wesentliche Treiber für die rückläufige Entwicklung war das deutlich geringere Periodenergebnis. Ausgehend vom Periodenergebnis wird der Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit indirekt abgeleitet. Das Periodenergebnis wird um die nicht zahlungswirksamen Abschreibungen, um die im Cashflow aus der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zugeordneten Aufwendungen sowie um sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge korrigiert. Des weiteren enthält der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit im Wesentlichen Veränderungen der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstiger Vermögenswerte sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstiger Verbindlichkeiten, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind. Detaillierte Informationen zu den hier genannten Bestandteilen sind im KONZERNANHANG dargelegt.

 

Cashflow aus Investitionstätigkeit

Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit im Geschäftsjahr 2025 betrug per saldo EUR 41,2 Mio. (2024: EUR 63,5 Mio.). Er beinhaltet im Wesentlichen Nettozahlungsabflüsse aus dem Erwerb und der Veräußerung langfristiger Vermögenswerte. Von den im Geschäftsjahr getätigten Investitionen für Sachanlagen sowie immaterielle Vermögenswerte in Höhe von EUR 40,2 Mio. (2024: EUR 53,5 Mio.) beziehen sich EUR 14,9 Mio. (2024: EUR 21,3 Mio.) auf Ausgaben für die Erweiterung der betrieblichen Kapazität und EUR 25,4 Mio. (2024: EUR 32,1 Mio.) auf Ausgaben für die Erhaltung sowie für die Verbesserung der betrieblichen Kapazität bzw. Abläufe. Informationen zu den Investitionsschwerpunkten sind im Kapitel PRODUKTION UND LOGISTIK dargelegt. Im Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit des Vorjahres waren die Nettoauszahlungen für die Akquisition von Teco enthalten gewesen. KONZERNANHANG

 

Cashflow aus Finanzierungstätigkeit

Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit reduzierte sich im Geschäftsjahr 2025 um 35,5 % auf EUR 73,6 Mio. (2024: EUR 114,1 Mio.). Ursächlich dafür war vorrangig eine Reduktion der Nettoauszahlungen für Darlehen (2025: 29,1 Mio.; 2024: EUR 63,4 Mio.). Der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit verringerte sich zudem aufgrund geringerer Auszahlungen für Zinsen (2025: EUR 18,4 Mio.; 2024: EUR 23,7 Mio.) und einer im Geschäftsjahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr niedrigeren Dividendenzahlung an die Aktionäre der NORMA Group SE (2025: EUR 12,7 Mio.; 2024: EUR 14,3 Mio.). KONZERNANHANG

Legende

Diese Inhalte sind Teil des nichtfinanziellen Konzernberichts und unterlagen einer gesonderten Prüfung mit begrenzter Sicherheit („limited assurance“).